Bequest of $25000 to Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte by Emil Trenkle


Email from Deutsches Museum Archiv:

Subject:  Trenkle-Stiftung
From:  Archiv Deutsches Museum
Date:  Wed, 13 Mar 2013 17:06:16 +0100
To:  ttrenkle@verizon.net

Sehr geehrte Herr Trenkle,

gerne versuchen wir für Sie einige Informationen zu Dr. Emil Trenkle bzw. zur Trenkle-Stiftung der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ) zusammenzustellen.

Zu berücksichtigen ist jedoch: Im Archiv des Deutschen Museums befindet sich seit 1989 das Archiv der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ), allerdings nur Archivmaterial des Zeitraums nach 1945. Ältere Originalakten sind zum Ende des 2. Weltkriegs verloren gegangen. Die Druckschriften der GDNÄ sind nahezu vollständig vorhanden. Sie werden gegliedert in Tagblätter, Amtliche Berichte, Verhandlungen der Versammlungen (oftmals mit Mitgliederverzeichnissen und Geschäftsberichten) und Festschriften.

Die Recherche zur  Trenkle-Stiftung in unserem GDNÄ-Bestand ergab:

1. Mitteilung der Trenkle-Erbschaft an GDNÄ, abgedruckt in: Verhandlungen der GDNÄ. 67. Versammlung zu Lübeck 1895, Leipzig 1895, S. 24f. (Reference 1)

2. Emil Trenkles Bestimmung, dass Rudolf Virchow den Verwendungszweck bestimmt und formuliert, abgedr. in: Verhandlungen der GDNÄ. 68. Versammlung zu Frankfurt am Main 1896, Leipzig 1896, S. 24 (Reference 2)

3. Erstmalige Vergabe der Zinsen aus der Trenkle-Stiftung, Allgemeiner Brief vom 22.07.1907, in: GDNÄ-Archiv, Vorl. Nr. 0395 (Reference 3)

4. Verfügungen des Herrn Geheimrat Virchow über die Trenkle-Stiftung, abgedr. in: Verhandlungen der GDNÄ. 79. Versammlung zu Dresden 1907, Leipzig 1908, Geschäftsbericht S. 34 (Reference 4)

5. Zinsen der Trenkle-Stiftung wurden im Jahr 1907 erstmals vergeben, abgedr. in: Verhandlungen der GDNÄ. 79. Versammlung zu Dresden 1907, Leipzig 1908, Geschäftsbericht S. 11 (Reference 5)

6. Nach dem 1. Weltkrieg wurden noch Stiftungsgelder an Forscher vergeben, abgedr. in: Verhandlungen der GDNÄ. 86. u. 87. Versammlung zu Bad Nauheim 1920 u. Leipzig 1922, Leipzig 1921 u. 1923, S. 11f. bzw. S. 39
(Reference 6-1, Reference 6-2, Reference 6-3)

7. Nach der Inflation von 1923 betrug das Vermögen der Trenkle-Stiftung nur noch 800 Goldmark, Stiftungsgelder wurden nicht vergeben, abgedr. in: Verhandlungen der GDNÄ. 88. Versammlung zu Innsbruck 1924, Berlin 1924, S. 34 (Reference 7)

8. Nochmals wurde die Trenkle-Stiftung offiziell im Rechnungsabschluß der GDNÄ für 1936 genannt, abgedr. in: Verhandlungen der GDNÄ. 94. Versammlung zu Dresden 1936, Berlin 1937, S. XIV (Reference 8)

9. Im Rechnungsabschluß der GDNÄ für 1937 wurden die Stiftungen nur mehr summarisch gelistet, abgedr. in: Verhandlungen der GDNÄ. 95. Versammlung zu Stuttgart 1938, Berlin 1939, S. XIII (Reference 9)

Da die älteren Originalakten verloren sind, haben wir nahezu alle oben genannten Belegstellen in den von der GDNÄ herausgegebenen Verhandlungsbänden recherchiert. Die entsprechenden Seiten der Verhandlungsbände werden Ihnen als Kopien per Post zugesandt.

Weitere Nachrichten zur Trenkle-Stiftung bzw. über Verbleib und Verwendung der Stiftung in der Nachkriegszeit lassen sich leider in kurzer Zeit und ohne umfangreiche bzw. zeitaufwendige Recherche nicht  herausfinden bzw. klären.

Ich hoffe, die Auskünfte helfen Ihnen weiter.

Mit freundlichen Grüßen

i.A.


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Manfred Döbereiner M.A.
Mitarbeiter
Archiv

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